Alles was Sie über die Akupunktur wissen sollten

Eine der bekanntesten Behandlungsmethoden aus der Alternativmedizin ist die Akupunktur. Durch Effektivität der Wirkung gewinnt Akupunktur weltweit an Anerkennung. Es könnte aber auch an den weisen Lehren der alten Chinesen der weiten Vergangenheit, die immer mehr faszinieren, liegen.

Sanft werden Akupunkturnadeln bei einer Patientin gesetzt

 

Die traditionell chinesische Therapie ist bekannt für seine sanfte Wirkung auf den Körper, mit so gut wie keinen nennenswerten Nebenwirkungen. Für Sie haben wir uns deshalb die Akupunktur etwas genauer angeschaut und geben Ihnen einen Überblick von der Entstehungsgeschichte bis hin zu aktuellen Studien, die sich mit der Wirksamkeit der Akupunktur-Behandlung beschäftigen.

Woher stammt die Akupunktur und welche Bedeutung hat sie?

Im wörtlichen Sinne bedeutet Akupunktur so viel wie „Nadeln stechen“.  Die Grundlage, für die Behandlung mit Akupunkturnadeln brachte die Erkenntnis, dass spitze Gegenstände körperliche Beschwerden lindern können.

Die Systematisierung dieser Beobachtung folgte in der Zeit der Streitenden Reiche (475-221 v. Chr.), zur Zeit der Qin (221-206 v. Chr.) und zur Zeit der Han (206 v.-220 n. Chr.) in China.

Die auf mehrere unbekannte Autoren zurückgehende Schrift mit dem Namen „Lingshu“ (deutsch: "Achse aller Wunderwirkungen"), enthält Anleitungen zur Praxis der Akupunktur und überlieferte den Menschen der Moderne die Funktion und Anwendung der Akupunktur aus der Sicht alter, chinesischer Gelehrte.

Aus dieser Schrift ist zu entnehmen, das die Akupunktur vom Yin-Yang System und von der Lehre der fünf Wandlungsphasen stark beeinflusst wurde.

Die etwa 2500 Jahre alte Heilmethode Akupunktur findet ihren Ursprung zwar in der Traditionellen Chinesischen Medizin und ist im asiatischen Raum sehr verbreitet, jedoch hat sie sich längst über diese nationalen Grenzen und Kulturen hinweg, einen Namen gemacht. Über chinesische Grenzen hinaus, wurde die Akupunktur zunächst in Japan bekannt und breitete sich über weitere Länder aus.

Insbesondere in den 70er Jahren nahm das weltweite Interesse an der Akupunktur als Heilmethode Auffahrt. Heute ist die traditionelle Heilmethode bekannt wie nie.

Das liegt vor allem daran, dass viele Studien beweisen, wie effektiv eine Therapie mit Akupunktur sein kann.

Zusammen mit der Diätik, Arzneimitteltherapie, Tuina und Qi-Gong/Tai Chi, entwickelte sich die Akupunktur zu eine der wichtigsten und grundlegendsten Disziplinen der Traditionellen Chinesischen Medizin. Diese Lehren bilden gemeinsam die fünf Säulen der TCM. Das bedeutet, viele weitere Behandlungsmethoden aus der Komplementärmedizin entwickelten sich durch sie und nahmen sie als Standbeine für eigene, weiterführende Überlegungen.

Die Behandlung mit Nadeln wird zum Beispiel oft in Kombination mit der Moxibustion angewendet. Dabei wird Kraut an die Akupunkturnadeln gesteckt und angezündet, sodass die glimmenden Nadeln Wärme in den Körper transportieren.

Mittlerweile haben sich viele, verschiedene Formen aus der Akupunktur entwickelt. Dazu zählt zum Beispiel die Ohrakupunktur, die Elektroakupunktur, die Akupressur, die Laser-Akupunktur und viele mehr. Alle entstammen sie aus der klassischen Akupunktur.

Was ist Akupunktur?

Die Grundlage aller traditionell chinesischen Disziplinen schafft die Annahme, dass die Lebensenergie, das sogenannte Qi, durch den Körper hindurch fliesst.

Laut Vorstellung geschieht dies auf definierten Längsbahnen, die Meridiane genannt werden. Insgesamt gibt es zwölf Meridiane, die nach einem Organ benannt sind. Hinzu kommen acht Sondermeridiane.

Bislang konnten Studien nicht beweisen, dass Meridiane im Körper wirklich existieren. TCM-Therapeuten und TCM-Ärzte gehen allerdings davon aus, dass energetische Prozesse im Körper nicht sichtbar sind. Daher bedarf es für sie keiner Belege zur Existenz der Meridiane im Menschen.

Die Meridiane und der Energiefluss sind wichtig für eine erfolgreiche Behandlung mit Akupunktur. Denn der Akupunkteur erkennt Krankheitsbilder vor allem mithilfe des Qi. Beim gesunden Menschen fliesst der Qi-Strom durch die Meridiane harmonisch und ist nicht blockiert oder gestört. Disharmonien äussern sich hingegen als Krankheit oder Schmerzen. Das bedeutet, der Energiefluss wird behindert oder fliesst in die falsche Richtung.

Die Akupunktur versucht das falsch gelenkte Qi wieder in die rechte Bahn zu lenken und somit Blockaden im Energiefluss zu lösen.

Wie verläuft eine Akupunktur-Behandlung?

Bevor mit Nadeln hantiert wird, stellt der Akupunkteur eine genaue Diagnose. Die Diagnosefindung kann einiges an Zeit in Anspruch nehmen. Denn der Mensch wird dabei in seiner Ganzheit betrachtet.

Das bedeutet, nicht das Organ oder die Körperstelle welche schmerzt wird betrachtet, sondern es wird nach der Quelle, die den Schmerz hervorruft, gesucht. Diese kann, ganz unterschiedlich und je nach Krankheitsbild, in einer anderen Region des Körpers liegen als der Schmerz selbst.

Eine gründliche Diagnose ist darum so wichtig, weil der Akupunkteur seine Nadeln gezielt setzen muss. Jeder Akupunkt steht in Verbindung mit einem bestimmten Organ oder einem bestimmten Organkomplex. Für eine erfolgreiche Akupunktur-Behandlung muss der Therapeut deshalb sorgfältig die Punkte an Körper, Händen, Füssen oder am Ohr auswählen, die zu den Beschwerden des Patienten passen.


Tipp: Entscheiden Sie sich für eine Akupunktur-Behandlung, dann planen Sie also ausreichend Zeit ein. In der Regel dauert eine Sitzung etwa eine Stunde lang. Während Sie bei der Körperakupunktur meist liegen und nur mit Unterwäsche bekleidet sind, kann eine Ohr- oder Schädelakupunktur beispielsweise auch im Sitzen und angezogen durchgeführt werden.


Bei der Akupunktur selbst wird mit sterilen Nadeln gearbeitet, die nur einmal pro Patient verwendet werden. Meist bestehen diese aus rostfreien Stahl. Die Dicke und Länge der Nadeln kann variieren. Bei Kindern allerdings, werden meist besonders dünne Nadel bei der Behandlung verwendet.

Der Akupunkteur visiert bei der Therapie meist vier bis zehn der mehr als 350 verschiedenen Akupunkturpunkte auf den Meridianen mit feinen Nadeln an und reguliert dadurch den aus dem Takt geratenen Energiestrom.

Menschen die sich mit Akupunktur behandeln lassen, nehmen das Einsetzen der Nadeln schmerzfrei wahr. Lediglich ein Druckgefühl kann sich entwickeln, trifft der Akupunkteur die richtige Hautstelle.

Behandlungsfelder: Wem hilft die Akupunktur?

Akupunktur ist eine alt bewährte Heilmethode, die bei sehr vielen und zugleich unterschiedlichen Symptomen zum Einsatz kommt.  

Ob Schmerzen am Bewegungsapparat, neurologische Erkrankungen, Atemwegs-Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Störungen oder Erkrankungen des Verdauungssystems: so gut wie jede schmerzende Stelle am Körper, lässt sich mit der Akupunktur behandeln.

Doch nicht nur allerhand körperliche Erkrankungen oder Störungen zählen zu den Behandlungsfeldern der Akupunktur. Zugleich kann sie auch psychische und psychosomatische Beschwerden lindern, das belegen Studien.

Einige spezifische Krankheitsbilder haben wir für Sie einmal kategorisiert und festgehalten:

1. Erkrankungen am Bewegungsapparat

  • Schmerzen an Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule (z.B. Bandscheibenvorfall)
  • Myofasziales Schmerzsyndrom
  • Fibromyalgie (Faser-Muskel-Schmerz)
  • Radikulärsyndrom (Veränderungen der Bandscheibe an den Wirbeln)
  • rheumatoide Arthritis bzw. Arthritis (entzündliche Gelenkerkrankung) und deren Begleitschmerzen
  • Schulter-Arm-Syndrom (chronischer Schmerz an den Schultern)
  • Tennisellenbogen
  • Karpaltunnelsyndrom (Schmerzen im Handgelenkbereich)
  • Hüftbeschwerden
  • Kniebeschwerden
  • Achillodynie (Schädigung der Achillessehne)
  • Morbus Sudeck (starke Schmerz an Arm oder Bein)
  • Nachbehandlung von Hüft-, Knie- und Bandscheibenoperationen
  • Beschwerden an den Zähnen und im Kaubereich
  • Wechseljahrbeschwerden

2. Neurologische Krankheiten

  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Neuralgien (Nervenschmerzen)
  • Phantomschmerz
  • Polyneuropathie (Schädigung peripherer Nerven)
  • Parästhesie (missempfundene Sinneswahrnehmungen)
  • Schlaganfall
  • Lähmungen
  • Zerebrale Anfallsleiden (chronische Krampfanfälle)
  • Entwicklungsstörungen im Kindesalter
  • Begleitsymptome von neurologischen Erkrankungen

3. Psychische und Psychosomatische Erkrankungen

  • Bipolare Störungen
  • Schlafstörungen
  • Erschöpfungszustand
  • Ängste
  • Unruhezustände
  • Psychovegetatives Syndrom (Stresserkrankung)
  • Suchterkrankungen
  • Bulimie, Adipositas
  • somatoforme Störungen (körperliche Beschwerden ohne körperliche Ursache)

4. Erkrankungen der Atemwege

  • Bronchitis
  • Asthma
  • Allergien (z.B. Heuschnupfen)
  • gehäuft auftretende Erkältungskrankheiten

5. Herz- Kreislauf Erkrankungen

  • Funktionelle Herzerkrankung,
  • Herzrhythmusstörung,
  • Angina
  • koronare Herzerkrankung
  • Hypertonie, Hypotonie
  • Durchblutungsstörung

6. Erkrankungen des Verdauungssystems

  • funktionelle Magen-Darm-Störungen,
  • Übelkeit, Erbrechen, Hyperemesis, (auch in Schwangerschaft, unter Chemotherapie, postoperativ)
  • Oesophagitis, Magenschleimhautentzündung (Gastritis),
  • Ulkus ventriculi, Ulkus duodeni,
  • Gallenbeschwerden,
  • Lebererkrankungen (wie Hepatitis)
  • Verstopfung (Obstipation), Durchfall (Diarrhoe)
  • Reizdarm

Studien zum Placebo-Effekt: Wie wirkungsvoll ist die Akupunktur?

In den letzten Jahren hat sich eine zunehmende Zahl an wissenschaftlichen Untersuchungen mit der Wirksamkeit der Akupunktur-Behandlung beschäftigt.

Anerkannt ist die Akupunktur vor allem durch ihre beachtenswerte Wirksamkeit bei der Behandlung von Migräne oder chronischen Gelenkschmerzen.

Wissenschaftlich umstritten ist allerdings die Erkenntnis, dass die Meridiane und das Qi in einem erkennbaren Zusammenhang zur Anatomie des Menschen stehen. Gegner der Akupunktur sind daher der Meinung, es wäre nicht relevant, wo der Akupunkteur letztlich seine Nadeln setzt. Denn wirksam wäre auch die sogenannte „Scheinakupuntur“, bei der die Nadeln nur oberflächlich gesetzt werden. Damit wäre die positive Wirkung der Akupunktur letztlich lediglich ein Placebo-Effekt.

Wissenschaftler der „Acupuncture Trialists Collaboration“ versuchten daher mit einer Studie zur Wirkung der Akupunktur festzustellen, dass es sich bei Akupunktur-Behandlungen um mehr handeln muss als nur um den Placebo-Effekt.

Bei ihrer Metaanalyse werteten die Wissenschaftler um den Amerikaner Dr. Andrew Vickers vom „Memorial Sloan-Kettering Cancer Center“ in New York insgesamt 29 Studien aus. Unter anderem lagen ihnen Forschungsergebnisse mehrerer Akupunktur-Behandlungen aus den USA, Grossbritannien, Schweden, Spanien und Deutschland vor, mit denen sie der Wirkung der Akupunktur auf den Grund gingen.

Im Mittelpunkt ihrer Nachforschungen stand die Kalkulation von Daten, die sie von etwa 18.000 Patienten mit chronischer Arthrose-, Kopf-, Nacken- oder Rücken- oder Schulterschmerzen vorliegen hatten.

Dabei stellten sie fest, dass die Beschwerden der Patienten signifikant gelindert werden konnten und kamen zu der Annahme, dass ohne eine Akupunktur-Behandlung diese Unterschiede nicht hätten erreicht werden können.

Zudem stellten die Forscher fest, dass im Gegensatz zu einer „Scheinakupunktur“ die klassische Akupunktur-Behandlung bessere Ergebnisse erzielte.

Da die Effektivität der klassischen Akupunktur im Vergleich zur „Scheinakupunktur“ allerdings nur gering besser gemessen wurde, ist die Klärung wie wirksam Akupunktur wirklich ist, mit dieser Studie immer noch nicht vollends geklärt.

Doch letzten Endes heisst die alles entscheidene Frage nicht, ob es einen Placebo-Effekt bei der Akupunktur-Behandlung gibt, sondern ob sie einen Nutzen für den Menschen bringt. Und bei dieser Fragestellung kann die Antwort klar mit einem „ja“ beantwortet werden.

Studien zur Wirksamkeit: Welche Krankheitbilder erfolgreich behandelt werden können

Eine Vielzahl von Studien belegen die Wirksamkeit von Akupunktur. 10 davon haben wir für Sie ausgewählt, um zu zeigen, wie unterschiedlich dabei die Symptome lauten können.

1. Akupunktur gegen Wechseljahrbeschwerden

Es gibt zahlreiche Studien, die die Wirksamkeit der Akupunktur bei Wechseljahbeschwerden untermauern. 2007 beispielsweise, fanden zwei randomisierte Studien heraus, dass Akupunktur die Anzahl der Hitzewallungen in den Wechseljahren senkt.

2. Akupunktur gegen Knieschmerzen

In einer Studie aus dem Jahr 2004 wurden in den USA 570 Patienten mit Kniegelenksarthrose beobachtet, die sich mit Akupunktur behandeln liessen. Nach 8 bis 25 Wochen stellte sich bei den Versuchspersonen eine Schmerzlinderung ein.

3. Akupunktur nach Schlaganfall

290 Patienten wurden in einer randomisierten Studie in China aus dem Jahr 2012 darauf getestet, wie sich die Akupunktur nach einem erlittenen Schlaganfall auf sie auswirkt. Das Ergebnis lautete: Durch die Akupunktur wurde die Rückfallquote gesenkt und die Lebensqualität verbessert.

4. Akupunktur gegen Durchblutungsstörungen

In Japan wurden 2012 Patienten getestet, die Durchblutungsstörungen in den Augen bei sich feststellten. Durch die Akupunktur konnte die Durchblutung der Augen verbessert werden, stellte die Studie fest.

5. Akupunktur gegen Erschöpfung nach einer Chemotherapie

Die „University of Oxford“ stellte im Jahr 2006 fest, dass Akupunktur helfen kann Erschöpfung sowie Müdigkeit nach einer Chemotherapie zu vermindern.

6. Akupunktur gegen Nervenschmerzen

2010 fanden Forscher heraus, dass Akupunktur auch das Neuropathie-Symptomen lindert.

7. Akupunktur bei Herzerkrankungen

2010 zeigte sich bei einer Studie in Heidelberg (Deutschland), dass Akupunktur eine schnellere Erholung bei Herzinsuffizienz hervorruft.

8. Akupunktur gegen Asthma

Eine randomisierte Pilotstudie in Wien im Jahr 2007 verspricht ebenso Erfolge durch Akupunktur. Es wurde festgestellt, dass die Laser-Akupunktur Schulkindern mit Asthma helfen kann.

9. Akupunktur gegen Wirbelschmerzen

Eine Studie aus dem Jahr 2009 aus Florida belegt die positive Wirkung der Akupunktur bei Patienten mit Arthroseschmerzen in der Wirbelsäule, Schultern und Knie.

10. Akupunktur für Stimulierung des Gehirns

Wissenschaftler fanden anhand einer funktionellen MRT-Kontrolle des Limbischen Systems im Jahr 2012 heraus, dass Akupunktur das Gehirn stimuliert.

Nebenwirkungen einer Akupunktur-Behandlung

Akupunktur ist eine der Behandlungen mit den wohl wenigsten Nebenwirkungen.

Wie eine Studie desGerman Acupuncture Trials“ aus dem Jahr 2002 belegt, sind die unerwünschten Nebenwirkungen nach einer Akupunktur-Therapie so gut wie nicht vorhanden.

Mit mehr als 300 000 Probanden in der Kohortenstudie und mehr als 3 600 Patienten in den randomisierten, kontrollierten Studien, ist diese wissenschaftliche Studie eine der weltweit grössten Akupunkturstudien und somit aussagekräftiger als vereinzelt kleinere Studien zur Akupunktur.

Was zahlt die Grundversorgung?

Seit Anfang 2012 gehören immerhin fünf verschiedene Methoden der Komplementär-Medizin zum Leistungskatalog der obligatorischen Grundversicherung in der Schweiz: die anthroposophische Medizin, die Homöopathie, die Neuraltherapie, die Phytotherapie und die Traditionelle Chinesische Medizin.

Vorerst werden diese fünf Behandlungen bis zum Jahr 2017 vergütet und danach noch einmal auf ihre Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit geprüft.

Trotz dieser Regelung ist es ratsam eine Zusatzversicherung abzuschliessen. Grund dafür ist, dass nur Behandlungen von der Grundversicherung vergütet werden, wenn sie von einem Arzt mit einer Zusatzausbildung im Bereich der Komplementärmedizin therapiert werden, berichtet die Schweizerische Eidgenossenschaft.

Das bedeutet, die Kosten für eine Akupunktur-Behandlung werden von der Grundversicherung nur dann erstattet, wenn der behandelnde Arzt einen Fähigkeitsausweis für Akupunktur besitzt.

Leider machen diese Fachpersonen nur einen Bruchteil der insgesamt circa 10.000 nichtärztlichen Therapeuten aus der Komplementärmedizin aus. Sollten Sie sich also dazu entschliessen, sich von einem Therapeuten mit Ausbildung und nicht mit Studienabschluss behandeln zu lassen, müssen Sie die Kosten für die Behandlung nach TCM eventuell selbst tragen.

 

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