Das urmenschliche Bedürfnis nach der Einheit des Anfangs

Als typisches Säugetier braucht der Mensch, auch nachdem er die bergende Höhle der Gebärmutter verlassen hat, etwas Höhlenähnliches. Am besten wäre die Kängurulösung mit dem äusseren Beutel, der den inneren der Fruchtblase ersetzt. Die Menschen archaischer Gesellschaften haben diesen Weg eingeschlagen und tragen ihre Sprösslinge mit einfachen Tragetüchern in den ersten Lebensjahren nah bei sich.

Irgendwann muss der Mensch zumindest äusserlich die frühe Mandala-Höhle verlassen. Er wird aber immer danach streben, sie für seine Regeneration im Hintergrund und als Grundlage seines Lebens zu erhalten. Die früheren Menschen zogen sich in Höhlen zurück, die ihnen Mutter Erde zur Verfügung stellte. Diese waren im Allgemeinen von Natur aus rund, und die Menschen bemühten sich mittels Lagerfeuer, sie fast so warm zu halten, wie sie das von früher gewohnt waren.

Bis heute ähnelt die Wohnung vieler Menschen einer gemütlichen Höhle. Besonders deutlich wird das im Schlafzimmer, jenem Ort, das die nächtliche Regression sicherstellt. Manche Menschen formen das Mandala in ihrer Körperhaltung, wenn sie sich in Embryohaltung zum Schlaf zusammenkauern. Wir alle kehren nachts – mehr oder weniger bewusst – zur großen Mutter zurück und suchen in ihrer Höhle die Geborgenheit der Einheit.

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