Leonardo da Vinci hat den Menschen als Fünfstern und damit als Mandala gezeichnet. Wir tragen nicht nur in jedem unserer Atome die Mandala-Signatur, sondern auch in jeder unserer Zellen. Manche sternförmige Nervenzellen machen das besonders deutlich. Alle Zellen aber zeigen im Prinzip denselben Tanz um die Mitte.

Nicht nur die ganze Zelle, sondern auch ihr Kern ist ein fast perfektes Mandala, das in seiner Mitte die Erbinformation für Menschen, Tiere und Pflanzen birgt. Auch hier finden wir das Geheimnis der Mitte geborgen. In den Doppelspiralen der DNS liegt ein Wissen verschlüsselt, dessen ganzes Ausmass wir bis heut noch nicht erfassen können. Denn es gibt den begründeten Verdacht, dass auch ein guter Teil unserer Entwicklungsgeschichte in jedem Zellkern mitgespeichert ist.

Ich belasse es bei diesen Ausführungen über die schöpferischen Grundlagen der Mandalas. Erwähnen möchte ich jedoch, dass wir dadurch auch im menschlichen Körper unzählige Mandalas auffinden. Ein paar Beispiele:

Im Innern:

  • Die Zellstruktur einer unreifen Blutzelle
  • Querschnitte unserer Gefässe
  • Nervenquerschnitte
  • Haverssche Kanäle unserer Knochenstruktur

Im Äussern:

  • Haarwirbel
  • Fingerbeeren (nach dem Pars-pro-toto-Gesetz liegt in jedem Teil das Ganze und unsere ganze Individualität im Fingerabdruck-Mandala)
  • Weibliche Brüste
  • Augen
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