Manuela Reimann - Mit Shiatsu aus der Stressspirale

Berufliche oder alltägliche Stresssitiuationen in unserer schnelllebigen Zeit führen nicht selten zu Unruhe und Dysbalance. Der Shiatsu Therapeutin Manuela Reimann ging es ähnlich, als Sie mit dem Shiatsu das erste Mal in Berührung kam – damals noch als Klientin. Die neue Lebensqualität, die ihr die Shiatsu-Behandlungen in einer unruhigen Zeit zurück gab, weckten Neugierde. Seit nunmehr acht Jahren bietet Manuela Reimann selbst einen vertrauensvollen therapeutischen Rahmen mit der japanischen Fingerdruckmassage. Coachfrog hat mit der verbandsanerkannten Therapeutin aus Zürich gesprochen und mehr erfahren.

 

1. Frau Reimann, bei welchen Beschwerden kommt Shiatsu zum Einsatz?

Shiatsu wirkt bei vielen Beschwerden unterstützend. Shiatsu kann sowohl als Alleintherapie als auch vorübergehend oder begleitend zur Schul- und Alternativmedizin bei physischen und psychischen Beschwerden angewandt werden. Zudem unterstützt Shiatsu die Genesung nach Krankheit und Unfall und fördert allgemein die Gesundheit und das Wohlbefinden. In meiner Praxis begleite ich Klienten und Klientinnen ganzheitlich und achtsam. Als Therapeutin ist es mir wichtig, die Ressourcen eines Klienten/Klientin zu stärken und eine vertrauensvolle Klientenbeziehung herzustellen.

Shiatsu ist bei diesen und anderen Symptomen wirksam:

Körperliche Beschwerden

• Kopfschmerzen und Migräne

• Nacken-, Rücken- und Schulterschmerzen

• Magen-, Darm- und Verdauungsprobleme

• Chronische und wiederkehrende Beschwerden

• Menstruationsbeschwerden

Seelische Belastung

• Burnout, Depression, Trauma

• Nervosität, Schlafstörungen und Angstzustände

• Erschöpfungszustände und chronische Müdigkeit

• Belastende körperliche Erkrankungen

Veränderungsprozesse

• Unterstützung der Genesung und der Rehabilitation

• Schwangerschaft und Nachgeburtsbegleitung

• Wechseljahrbeschwerden

Shiatsu ist eine Methode der KomplentärTherapie und viele Krankenkassen leisten einen Beitrag an die Behandlungskosten im Rahmen einer Zusatzversicherung

 

2. Neben chronischen Beschwerden, Nacken- und Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden oder Menstruationsschmerzen, wenden Sie Shiatsu auch bei der Stressbewältigung oder depressiven Verstimmungen an. Wie kommt es, dass Shiatsu ein so reiches Repertoire an Symptomen behandeln kann?

Aus meiner beruflichen Erfahrungen beobachte ich, dass Stress oder auch depressive Verstimmungen in meiner Praxis zugenommen haben. Die Gründe sind vielfältig und erfordern einen vertrauensvollen therapeutischen Rahmen. Stresssituationen im Beruf und private Ereignisse können belastend wirken, beispielsweise familiäre Konfliktsituationen, Trennungen oder Todesfälle wie auch Krankheiten, Reizüberflutung und Bewegungsmangel. Stress belastet den Organismus und die Folgen können sich auf verschiedenste Weise ausdrücken. Symptome wie muskuläre Verspannungen, Reizbarkeit, Müdigkeit, Nervosität, Schlafstörungen, Magen-Darmstörungen, Konzentrationsprobleme und Immunschwäche können Folgen daraus sein. Die Methode Shiatsu kann genau hier sehr unterstützend wirken. In der Behandlung bietet Shiatsu den Zugang zum energetischen Spannungsfeld im Körper und erfasst uns auf körperliche, mentaler und seelischer Ebene. Beobachtend zeigt sich, dass Nerven, Muskeln und Atmung in eine Entspannung kommen und die Sinneswahrnehmung und Gedanken in Einklang

kommen. Shiatsu hilft loslassen und gibt Raum für Reflektion, Abgrenzung und Veränderung, das Selbstvertrauen wächst und die Person kann sich mehr entfalten. Es ist die Verbesserung des Gesundheitszustandes, die positiv auf diese Kompetenzen wirken.

 

3. Wie kamen Sie dazu, Shiatsu (Fingerdruck) aus Japan zu erlernen und zu Ihrem Beruf zu machen?

Vor vielen Jahren besuchte ich über eine Empfehlung eine Shiatsu Behandlung. Ich hatte damals aus familiären Gründen eine sehr unruhige Zeit. Ich litt unter Nervosität und hatte Einschlafstörungen. Über die Shiatsu Behandlungen durfte ich meinen Körper wieder ruhiger und gelassener erleben. Im Alltag hat es mir geholfen, diese zurückgewonnenen Qualitäten zu integrieren und mich wieder lebendiger zu fühlen. Ich verspürte ein besseres Selbstwertgefühl wie auch ein tieferes Körperempfinden.

Der Beweggrund für die Ausbildung war meine Neugier und auch die Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung im Gesundheitswesen. Beeindruckt war ich vor allem über die tiefe Berührung des Körpers, den respektvollen Umgang und die wertfreie Haltung im Shiatsu. Die eigene positive Erfahrung verstärkte meinen Entscheid, diese Therapieform zu lernen und auszuüben, um andere Menschen damit zu begleiten und zu unterstützen.

 

4. Gibt es Nebenwirkungen beim Shiatsu?

Nein, da Shiatsu eine sehr sanfte Therapieform ist, sind bei und nach der Ausübung keine Nebenwirkung zu erwarten. Zu jeder Therapie wird ein ausführliches Anamnesegespräch geführt, um relevante Informationen zu Art und Umfang der Beschwerden zu behandeln. Shiatsu bietet viele Möglichkeiten durch die Vielfältigkeit der Behandlungstechnik und Körperübungen an, um den KlientIn zu unterstützen. Als Therapeutin handle ich verantwortungsvoll. Wenn Krankheiten oder Symptome weiterhin bestehen oder noch nicht schulmedizinisch abgeklärt wurden, empfehle ich einen Arztbesuch. Schnittstellen, wo mein schulmedizinisches Wissen in meiner komplementärtherapeutischen Praxis einfliesst gibt es immer wieder. So frage ich beispielsweise meine Klienten mit Erschöpfung immer, ob in der letzten Zeit einmal eine Blutentnahme vorgenommen wurde und Eisen, Vitamin D, Vitamin B12 sowie das Blutbild kontrolliert wurde. Oftmals zeigte sich nach der Blutkontrolle ein bisher unentdeckter Mangel, der dann schulmedizinisch behoben werden konnte.


Die Praxis von Manuela ReimannShiatsu Praxis“ befindet sich in der Neptunstrasse 41, 8032 Zürich. Noch mehr Informationen zu Frau Reimann finden Sie auf Ihrer Webseite.


 

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