Warum sind Massagen so gut?

frau die massiert wird

Warum ist eine Massage wohltuend?

Massiert zu werden ist für die meisten von uns eine angenehme Vorstellung. Gerade in der heutigen Zeit. Stress und Hektik sind an der Tagesordnung und die Anforderungen wachsen stetig. Ebenso führt unser Mangel an Bewegung zu Verspannungen. Wie angenehm ist da der Gedanke an eine Massage. Einfach entspannt liegen und eine Zeit lang nichts tun, außer sich verwöhnen zu lassen. Mit seinen geschulten Handgriffen lindert der Masseur Verspannungen und Blockaden, mindert Schmerzen und schafft ein wohliges Gefühl. Die knetenden Griffe wirken sich positiv auf Körper und Geist aus. Aber warum ist das so? Wieso sind Massagen so wohltuend?

 

Heiltradition aus dem Altertum

Massagen sind den Menschen seit Langem bekannt und zählen zu den ältesten Heilmethoden. Die ersten Aufzeichnungen stammen von einem Chinesen aus dem Jahr 2600 vor Christus. Forscher gehen davon aus, dass diese Heilkunst ihren Ursprung in Afrika und im asiatischen Raum hat. Hippokrates brachte die Massage, um 400 vor Christus, zu uns nach Europa, allerdings schwand das Interesse der Bevölkerung mit der Zeit. Erst Paracelsus machte sie im 16. Jahrhundert wieder bekannter. Heutzutage gibt es ein großes Angebot an den unterschiedlichsten Massageformen. Durch die Globalisierung ist es möglich, auch in der eigenen Stadt, neben den bekannten, exotischsten Formen der Massage zu erleben. Die Auswahl reicht von der klassischen Massage über die Lymphdrainage bis hin zur Thai- Massage. Wie wäre es mit einer Lomi Lomi Nui, Akupunktur oder einer Kopfmassage? Die Intensität der Techniken ist ebenfalls von Form zu Form unterschiedlich. Es gibt sanfte Methoden, aber auch welche mit intensiveren Griffen. Bei manchen Massagearten liegt der Massierte einfach da. Bei anderen hingegen, wie beispielsweise der Thai-Massage, bewegt der Masseur den ganzen Körper des Patienten mit. Für jeden Geschmack und jede Beschwerde findet sich die passende Massage.

 

Wirkungsweise

Die einzelnen Massageformen können sich untereinander in ihrer Wirkungsweise unterscheiden. Hier sind die wichtigsten Wirkungen zusammengefasst. Die positiven Effekte kommen durch die speziellen Handgriffe, die der Masseur auf den Körper ausübt. Neben der Wärme der Hände trägt auch die Zuwendung des Therapeuten ihren Teil zum Erfolg bei.

  • An den behandelten Stellen werden die Haut und die Muskulatur besser durchblutet, zudem entspannen sich die Muskeln.
  • Im Gewebe wird der Zellstoffwechsel angeregt.
  • Verklebungen einzelner Gewebsschichten und Narben können durch geschickte Griffe gelöst werden.
  • Wunden heilen besser und die Handbewegungen lindern Schmerzimpulse.
  •  Der Blutdruck und die Pulsfrequenz gehen runter, ebenfalls reduziert sich und eine psychische Entspannung tritt ein.
  • Der Körper produziert während der Massage mehr von sogenannten Entspannungshormonen (wie Endorphine und Oxytocin) und weniger von den Hormonen, die uns in Stress versetzen.
  • Nach einer Massage kann der Körper vorher verspannte oder blockierte Regionen wieder leichter mit Nährstoffen versorgen.
  •  Eine Massage stärkt zudem das Immunsystem, durch kräftige Griffe bildet der Körper eine größere Anzahl an Lymphozyten. Diese übernehmen eine wichtige Rolle in unserem Immunsystem.
  •  Wer unter Schlafstörungen leidet, kann ebenfalls von regelmäßigen Massagen profitieren. Durch den Stress reduzierenden Effekt kann der Schlaf positiv beeinflusst werden.

 

Es muss nicht immer eine Ganzkörpermassage sein. Teilmassagen versprechen ebenfalls Erfolge, beispielsweise die der Füße. Hier laufen die Reflexzonen des Körpers zusammen. Mithilfe der richtigen Griffe kann ein geübter Masseur über die Füße Organe und Bereiche im ganzen Körper ansprechen.

 

Langfristiger Erfolg

Bei einer Massage handelt es sich um einen passiven Vorgang. Sie hat eine Vielzahl an positiven Effekten und ist zur schnellen Linderung von Beschwerden oft eine gute Option. Regelmäßiges durchkneten kann zudem dabei helfen Verspannungen vorzubeugen. Langfristig stellt sie aber für sich alleine gesehen keine Lösung der Beschwerden dar. Beispielsweise bei Rückenschmerzen lindert sie zwar die Symptome, ändert allerdings nicht die Ursache der Schmerzen. Sie können zusätzlich aktiv werden und mit Übungen und/oder Sport ihrem Körper auf lange Sicht etwas Gutes zu tun.

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