Mit Atemtherapie und psychologischer Beratung zu mehr Wohlbefinden

Die Dipl. Atemtherapeutin und psychologische Beraterin lic. phil. Jolanda Meier-Kunz verbindet in Ihrer Praxis die körperzentrierte Beratung mit der Atemtherapie und dem Achtsamkeitstraining. Neben Gesprächen sowie der Körper- und Atemarbeit beeinflusst die Therapeutin aus Winterthur das Wohlbefinden mit Elementen aus der Gestalttherapie sowie mit Imaginations- und Entspannungstechniken oder Achtsamkeitsübungen. Coachfrog hat mit der Krankenkassen anerkannten Therapeutin gesprochen und mehr über Ihr Angebot und Ihre Arbeit erfahren.

1. Frau Meier-Kunz, in Ihrer Praxis unterstützen Sie Ihre Klienten mit psychologischer Beratung, Atemtherapie und Achtsamkeitstraining. Auf welche Beschwerden wirken diese Methoden wohltuend?

Auf viele Beschwerden wie Fehlatmung (oberflächliches, schnelles, mühsames Atmen), Asthma, Depressionen und deren Prophylaxe, Ängste, Stress, Burnout, psychosomatische Beschwerden und vermindertes Selbstwertgefühl. Sie wirken auch in Lebenskrisen, zur Verbesserung der Körperwahrnehmung und Beruhigung des vegetativen Nervensystems.

Atemtherapie und Achtsamkeitstraining haben den Fokus primär auf dem Körper, beziehen aber auch die Gefühle und Gedanken mit ein. Sie bestärken den Menschen und führen ihn zu sich selber, zu seiner inneren Kraft und Ruhe und zum Vertrauen in sich und das Leben.

2. Welche Methoden jeweils zur Anwendung kommen, entscheiden Sie nach dem jeweiligen Bedürfnis Ihrer Klienten. Warum wählen Sie dieses Vorgehen?

Damit die Klienten zufrieden sind und in der Therapie mitarbeiten ist es wichtig auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Je nach Thema einer Stunde bietet sich entweder Atem- und Körperarbeit oder das Gespräch, resp. andere beraterische Interventionen, an. Oft auch beides. Ein Teil der Klienten kommt zu mir, weil sie eine Atemtherapeutin suchen. Meist schon bald zeigen sich in der Therapie auch psychische Themen. In solchen Fällen biete ich den Klienten Interventionen aus der körperzentrierten Beratung an, die sie fast immer gerne annehmen. Sie erleben es als Plus, dass mir beide Ansätze zur Verfügung stehen. Oft wählen die Klienten auch bewusst eine Therapeutin, die sowohl mit dem Körper als auch über das Gespräch arbeitet. Atemtherapie und psychologische Beratung ergänzen sich ideal und haben beide in meinen Stunden ihren Platz.

3. Wie viele Sitzungen braucht es Ihrer Erfahrung nach, bis sich beim Klienten eine Besserung einstellt?

In der Regel ist nach fünf Sitzungen eine Besserung feststellbar. Selbstverständlich kommt es auf die Schwere und Komplexität der Beschwerden an. Und auch darauf, wie sehr sich eine Person auf den Prozess einlässt und in der Atemtherapie resp. im Achtsamkeitstraining zu Hause die gelernten Übungen praktiziert. Atem- und Körperarbeit ist Prozessarbeit, es ist ein stetes Sich-Weiterentwickeln. Oft genügt mit der Zeit eine Sitzung alle drei bis vier Wochen, um auf diesem Weg weiterzukommen.

4. Wie würden Sie das Gefühl Ihrer Klienten zu Beginn einer Therapie und nach der Therapie beschreiben?

Zu Beginn der Therapie ist ihr Kontakt zum Atem und Körper noch unbewusst, der Atem ist eher schnell und vor allem im Brustbereich wahrnehmbar. Ihre Wahrnehmung des Körpers, der Gedanken und Emotionen ist noch wenig ausgeprägt. Sie fühlen sich innerlich unruhig, die Gedanken kreisen, ihr Selbstvertrauen ist gering, sie kämpfen mit Ängsten, depressiven Verstimmungen und Sinnesfragen.

Nach der Therapie sind die Klienten in bewusstem Kontakt zu ihrem Atem, ihrem Körper und spüren sich als Ganzheit. Sie kennen Übungen, die sie bestärken und ihnen Sicherheit geben. Ihr Atem fliesst tiefer, die Atemkraft ist stärker. Es gelingt ihnen, sich auch in schwierigen Situationen auf den Atem und Körper zu konzentrieren. Dies gibt ihnen Halt, innere Ruhe und reduziert die Spannung. Durch die Beziehung zum Atem wächst das Vertrauen zu sich und ins Leben. Wenn sie regelmässig die Atem- und Körperübungen machen, nehmen die Ängste und depressiven Verstimmungen ab und die Klienten haben Möglichkeiten gelernt, mit ihnen konstruktiv umzugehen.

5. Wie würden Sie die Atmosphäre in Ihrer Praxis beschreiben?

Die Atmosphäre in meiner Praxis ist von Achtsamkeit und Ruhe geprägt. Ich begegne meinen Klienten mit Wohlwollen, Respekt, Offenheit und Empathie. Die Räumlichkeiten sind hell, ruhig und grosszügig.


Die Praxis von lic. phil. Jolanda Meier-Kunz  lebendig sein  befindet sich in der Lindstrasse 39, 8400 Winterthur sowie in der Wingertstrasse 34, 8308 Illnau. Noch mehr Informationen zu Frau Meier-Kunz finden Sie auf der Webseite.


 

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