Sportkinesiologie - Gesund zum Erfolg

Im Sport zeigen sich viele Ereignisse, Emotionen und Abläufe - intensiv und in kürzester Zeit. Die Sportkinesiologie hilft Sportlern, eine starke emotionale, mentale und körperliche Verfassung aufzubauen, um die sportliche Leistung zu verbessern. Dabei unterstützt die Sportkinesiologie die Balance zwischen Körper und Geist.

Sportkinesiologie

Das Ziel der Sportkinesiologie

Die Sportkinesiologie ist eine Möglichkeit, seine Leistungsbereitschaft zu verbessern, ohne Schaden anzurichten. Die richtige Anwendung kann den Sportler in verschiedenen Bereichen unterstützen. Sei es im Wunsch nach Leistungssteigerung, in der Überwindung von Krisen oder bei der Regeneration nach Verletzungen. Beachten Sie, dass die Sportkinesiologie die Leistungssteigerung nicht um jeden Preis vorantreibt, sondern vielmehr den Sportler dabei unterstützt, sich näher zu sich selbst bringen. Er soll sein persönliches Potential kennen lernen und optimal anwenden können. Der Erfolg in der Sportkinesiologie zeigt sich nicht nur in Sekunden, Zentimetern und Medaillen. Es geht vor allem darum, näher zu sich selbst zu finden, sich zu spüren und durch Neues zu wachsen.

Wirkungsbereich der Sportkinesiologie

Folgende Bereiche kann die Sportkinesiologie positiv unterstützen:

1. Wettkampfvorbereitung: Die Wettkampfvorbereitung ist für den Sportler eines der wichtigsten Themen. Es gibt unzählige Rituale und Eigenheiten, welche die Sportler für einen optimalen Wettkampf „brauchen“. Hier können gezielte Tipps und Techniken aus der Kinesiologie helfen, das Bewusstsein zu verbessern und die Konzentration zu steigern.

2. Trainingsoptimierung: In der Gestaltung des Trainings sind verschiedene Punkte zu beachten. So läuft der ehrgeizige Sportler fast immer Gefahr, in ein Übertraining zu geraten. Dies kann bis zu einem Burnout führen, aus welchem nur sehr schwer wieder herauszukommen ist. Das Übertraining ist aber nicht einfach ein „zuviel an Training“, sondern ein Fehltraining. Oft werden die Regenerationsphasen zu früh unterbrochen oder sind zu kurz. Allzu einseitiges Training kann ebenfalls zu einem Übertraining führen. Aber auch Faktoren wie der Zeitpunkt des Trainings, das menschliche Umfeld, das Wetter, das Material, die Bodenbeschaffenheit und vieles mehr können den Trainingseffekt beeinflussen. Die Sportkinesiologie unterstützt bei der Optimierung des Umfelds mit dem Biofeedback des Muskeltests.“

3. Ernährung: Die Ernährung spielt auf längere Sicht eine wichtige Rolle. Allergien oder Unverträglichkeiten können einen Sportler schwächen, ohne dass er weiss woher die Schwäche kommt. So z. B. der Sportler, welcher viel Teigwaren zu sich nimmt und gleichzeitig eine Weizenunverträglichkeit hat. Er glaubt, sich angemessen zu ernähren, wird aber gleichzeitig immer schwächer. Die Gründe wird er vermutlich überall suchen aber nicht bei den Kohlenhydraten. Es ist also für den Sportler wichtig, herauszufinden, was ihm guttut und was nicht. Der Muskeltest (siehe unten) kann hierzu wertvolle Dienste leisten.

4. Rekonvaleszenz: Die Begleitung in der Rekonvaleszenzphase - die Phase nach einer Verletzung oder Krankheit, in der Körper und Geist wieder genesen - ist ein wichtiger Faktor für Sportler. Zu kaum einem anderen Zeitpunkt ist er verletzlicher und unterstützungsbedürftiger. In dieser Phase entscheidet sich, ob und wie der Sportler seinen Sport in Zukunft ausüben wird. Leistungssportler sagen oft, gerade diese Phasen seien die entscheidenden in ihrer Karriere gewesen. Körperliche Rekonvaleszenzen gehen nicht selten mit mentalen Krisen Hand in Hand.

5. Umgang mit Krisen: Einen Sportler mithilfe der Sportkinesiologie aus der Krise herauszuführen, macht ihn oft stärker, als er zuvor war. Dabei ist es jedoch wichtig, dass er erkennt, was ihn in die Krise geführt hat und was sie bedeutet. Die Krise ist ein Alarmsignal, welches anzeigt, dass ein falscher Weg eingeschlagen wurde. Die Sportkinesiologie ist ein optimales Instrument, Krisen als Chancen nutzen zu können.

Der Muskeltest

Dieser Test wird in der Kinesiologie als Biofeedbackinstrument eingesetzt. Beim Muskeltest wird leichter Druck auf einen Indikator (Testmuskel) ausgeübt. Wenn sich der Widerstand beim erneuten Testen verändert, können Rückschlüsse auf einen Stressfaktor (körperlich und mental) gezogen werden.

Dabei geht es nicht um die Kraft des Muskels, sondern um die Veränderung des Muskeltonus. Da der Muskeltonus von vielen verschiedenen Einflüssen abhängt, also ein komplexes Zusammenspiel von elektrischen, chemischen und strukturellen Faktoren ist, lassen sich aufgrund der Spannungsveränderungen Rückschlüsse auf Stress bedingte Ursachen ziehen. Einfache Problemstellungen wie das Erinnern an eine negative Situation sind oft recht einfach mit dem Muskeltest festzustellen. Um komplexere Themen zu erforschen, braucht es gut ausgebildete Therapeuten und viel Erfahrung mit dieser Technik.

Grundsätze der sportkinesiologischen Arbeit

  • Jede Sitzung bzw. Behandlung dient zur Stärkung einer Person. Es werden keine Krankheiten behandelt.
  • Die Sportkinesiologie bekennt sich zur Zusammenarbeit mit der Schulmedizin.
  • Die Intimsphäre des Klienten ist jederzeit zu berücksichtigen.
  • Die Bedürfnisse und Anliegen des Klienten stehen im Zentrum jeder Behandlung.
  • Der Muskeltest dient ausschliesslich als Biofeedbackinstrument. Es werden keine „Wahrheiten“, Medikamente oder Aussagen über Dritte getestet.
  • Alle Informationen im Zusammenhang mit einer Behandlung sind streng vertraulich.

 

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