Unsere Ernährung und die launischen Hormone der Frau

Typisch sind sowohl psychische Symptome, wie Stimmungsveränderungen (Reizbarkeit, Angst, Traurigkeit, Aggressivität), Schlafstörungen und niedrige Konzentration, als auch körperliche Beschwerden, wie Blähungen, Wassereinlagerungen, Kopfschmerzen, schmerzende Brüste, Müdigkeit. Zusätzlich sind in dieser Zeit einige Lebensmittel fast unwiderstehlich, insbesondere Süßigkeiten und salzige Snacks. Kurz, eine Katastrophe!

 

Doch eine angemessene Ernährung kann Dir dabei helfen, Deine Symptome in den Griff zu bekommen.

Folgend findest Du einige Tipps, welche Du bei PMS befolgen solltest:

 

  • Um Blähungen zu reduzieren, vermeide gesäuerte Lebensmittel, wie Pizza und Gebäck.
  • So widersprüchlich es klingt, aber trinke Wasser und Kräutertee (1,5-2 Liter pro Tag), um Wassereinlagerungen zu reduzieren.
  • Vermeide Glutamat haltige Gewürze (also keine Fertiggerichte oder Bouillonwürfel), welche Kopfschmerzen und Reizbarkeit begünstigen.
  • Magnesium lindert Kopfschmerzen, Reizbarkeit und Angst. Der Mineralstoff ist in grünem Blattgemüse (Spinat, Salat, etc.), Mais, Hülsenfrüchte, Nüsse und Vollkornprodukten enthaltet. Du kannst auch Mg-Tabletten während den 7-10 Tagen vor der Menstruation zu Dir nehmen.
  • Die Vitamine B3 und B6 fördern die Produktion des Nervenbotenstoffes Serotonin, was Dir einen gesunden Schlaf ermöglicht. Als Lebensmittel empfehle ich Dir Milchprodukte, Hülsenfrüchte, Getreide, Bananen, Tomaten, Kartoffeln, Karotten, Spinat, Fisch. Zusätzlich solltest Du auf Tee, Kaffee, Cola und Alkohol verzichten.
  • Zu guter Letzt ist es wichtig, einen konstanten Blutzuckerspiegel zu haben, um das Verlangen nach Süßigkeiten und Snacks zu reduzieren. So empfehle ich Dir 5-6 kleine Mahlzeiten statt der drei Hauptmahlzeiten zu essen, und Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index zu bevorzugen. Am Morgen nach dem Nachtfasten ist es sehr wichtig, mit einem guten Frühstück in den Tag zu starten: genieße zum Beispiel eine Schüssel Vollkorngetreide mit Naturjoghurt zu einem Orangensaft oder koche Dir ein Rührei und iss dazu eine Frucht.

 

Im Falle von stärkeren Beschwerden solltest Du Dich an Deinen Frauenarzt wenden.

Auch Phytotherapie, Homöopathie, Psychotherapie und verschiedene Entspannungstechniken können zu einem positiven Ergebnis beitragen.

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