Wie werde ich Psychotherapeut?

Psychotherapeut bei der Arbeit

Viele Menschen interessieren sich für den Beruf des Psychotherapeuten. Die Tatsache, dass man Menschen, die aufgrund bestimmter Probleme stark in ihrem Leben eingeschränkt sind, helfen kann, macht den Beruf des Psychotherapeuten für viele Menschen zu einem sehr erfüllenden Beruf. Jedoch ist der Weg zum Beruf des Psychotherapeuten relativ lang. Wie Sie Psychotherapeut werden, erfahren Sie im weiteren Artikel.

 

Der Beginn: Das Studium

Der Weg zum Beruf des Psychotherapeuten beginnt immer mit dem Start eines Studiums. Hierbei kann es sich sowohl um ein Studium der Medizin als auch um eines der Psychologie handeln. Im Bereich der Kinder- und Jugendtherapie kann auch ein Studium der Pädagogik oder Sozialpädagogik zur Qualifikation für die weitere Ausbildung zum Psychotherapeuten zielführend sein. In jedem Fall benötigt man jedoch ein abgeschlossenes Masterstudium, um mit der Ausbildung zum Psychotherapeuten beginnen zu können.

 

Die Ausbildung

Auf das erfolgreich abgeschlossene Studium folgt die Ausbildung zum Psychotherapeuten. Die Ausbildung kann entweder in Vollzeit oder berufsbegleitend in Teilzeit durchgeführt werden. Leider sind die Kosten für eine Ausbildung zum Psychotherapeuten relativ hoch, was bei vielen angehenden Psychotherapeuten für Probleme sorgt. Vor Beginn der Ausbildung sollte die Finanzierung auf jeden Fall bereits stehen. Die Ausbildung an sich dauert drei Jahre, wenn man sie in Vollzeit durchführt, oder fünf Jahre, wenn sie in Teilzeit berufsbegleitend geschieht. Wie hoch die Kosten tatsächlich sind, unterscheidet sich je nach Einrichtung, bei der man die Ausbildung zum Psychotherapeuten macht. Aufgrund der Kosten kann die Ausbildung in Teilzeit für viele Menschen interessant sein. Nach etwa der Hälfte der Ausbildung können allerdings selber Behandlungen durchgeführt werden, wodurch das für die Ausbildung erforderliche Geld wieder hereingeholt werden kann.

 

Wesentliche Teile der Ausbildung

Die Ausbildung zum Psychotherapeuten ist in einen praktischen und in einen theoretischen Teil gesplittet. Der theoretische Teil der Ausbildung besteht aus Unterricht in Bereichen wie Diagnostik, Zwangsstörungen und Suchterkrankungen. Aber auch Themen, die nicht mit der Behandlung an sich, sondern mehr mit dem Alltag des Therapeuten zu tun haben, werden behandelt. Hierzu gehört beispielsweise die richtige Abrechnung der Leistungen mit den Krankenkassen. Der praktische Teil besteht zum einen aus der Durchführung von Gesprächen mit Patienten unter der Aufsicht eines erfahrenen Psychotherapeuten. Zum anderen geht es aber auch um die Durchführung von anderen Aufgaben, welche mit dem Alltag und der Verwaltung von psychotherapeutischen Einrichtungen zu tun haben. Hierbei werden die Aufgaben immer anspruchsvoller. Irgendwann kann man auch mit der Durchführung von Therapiestunden ohne Aufsicht beginnen, für die man dann auch ein entsprechendes Gehalt bekommt. Während der Ausbildung müssen verschiedene Prüfungen abgelegt werden, und mit dem Bestehen der großen Abschlussprüfung, welche aus einer schriftlichen, einer mündlichen und einer Gruppenprüfung besteht, kann man sich dann offiziell Psychotherapeut nennen.

 

Fazit

Der Weg zum Psychotherapeuten ist weder leicht noch kurz. Nach einem abgeschlossenen Masterstudium kommt noch eine Ausbildung hinzu, welche nicht gerade günstig ist. Somit gibt es kaum einen Beruf mit einem so langen Weg bis zur abgeschlossenen Ausbildung. Nach der Ausbildung warten ein guter Verdienst und ein interessanter, aber auch fordernder Alltag auf einen. Entweder in verschiedenen Einrichtungen wie Krankenhäusern und Beratungsstellen oder auch in der eigenen Praxis. Letztendlich muss man sich aber gut überlegen, ob man Psychotherapeut werden will. Schließlich ist die Ausbildung alles andere als kurz. Dafür handelt es ich aber auch um eine sehr interessante Ausbildung, in der man viel über sich selbst und andere Menschen erfährt.

Eine Auswahl an Psychotherapeuten in Zürich finden Sie auf dieser Seite.