Eine erfolgreiche und sichere Zukunft durch bewusstes Erkennen der eigenen Talente

Leider müssen wir immer wieder Dinge tun, die wir nicht mögen. Sei dies im Privat- oder Berufsleben. Wenn sich diese Dinge häufen und den Alltag beherrschen, führt dies zu Unzufriedenheit und kann zu verschiedenen Konsequenzen wie z.B. unmotviertes Arbeiten, Burnouts, Konflikte oder andere Krankheiten führen.

Warum machen wir den Sachen nicht gerne. In der Regel zeigt es uns nur auf wo wir unsere Schwächen haben. Stellt Euch mal einen Monat vor, in diesem ihr nur Sachen, Dinge oder Arbeiten verrichtet bei denen ihr Schwächen zeigt. Was löst das für ein Gefühl aus? Nun stellt Euch einen Monat vor. In diesem Monat macht ihr nur Sachen, bei denen Ihr riesigen Spass habt, ja genau Arbeiten, bei denen ihr Euch richtig stark fühlt. Ihr macht genau Das, was euren Stärken entspricht. 

Was würdet Ihr lieber haben?

Wenn der Mensch unmotiviert zur Arbeit geht oder sich 8 Stunden am Tag mit unmotivierten Arbeiten beschäftigt hat dies einerseits persönliche und gesundheitliche Konsequenzen sowie ist es für die Wirtschaft ein hoher Kostenpunkt. 

Unmotivierte Mitarbeiter kosten CHF 50 Mrd.

Die neueste Gallup-Studie zeichnet kein rosiges Bild der Arbeitslaune in der Schweiz: 78% der Schweizer Arbeitnehmer engagieren sich kaum oder gar nicht im Betrieb. Und das kostet die Firmen laut der Gallup-Forscher eine schöne Stange Geld: 50 Milliarden Franken an entgangenen Geschäften, das sind 15'200 Franken pro Kopf!

Der Gallup Engagement Index misst seit 2005 das Engagement der Mitarbeiter in der Schweiz. Dazu werden jeweils 500 Personen in Telefoninterviews ausführlich befragt. Natürlich kann man auch die positiven Seiten sehen: 22% der Beschäftigten sind hoch engagiert und ziehen den Karren. Wenig überraschend ist hier die Erkenntnis, dass die Motivierten im Schnitt mit 4 Tagen Absenzen dreimal weniger dem Arbeitsplatz fernbleiben als die Demotivierten mit durchschnittlich 12 Tagen. Der breite Mittelbau verweigert sich der Arbeit zwar nicht, macht aber vorwiegend Dienst nach Vorschrift. Gefährlich wird es dagegen bei den unengagiertesten 10% der Belegschaft. Sie würden, so die Befürchtungen, aktiv gegen die Interessen der Firma arbeiten und haben innerlich bereits gekündigt. Immerhin: Im direkten Nachbarschaftsvergleich liegen wir mit unseren 22% motivierten Mitarbeitern vorne.

In deutschen Firmen sind gerade mal 13% der Angestellten topmotiviert, in Oesterreich sind es 19%. Ein Trost ist das freilich nicht. Doch was sind die Gründe der Motivationskrise in Schweizer Büros? Permanente Restrukturierungsrunden und der in vielen Betrieben täglich spürbare Druck durch die schwierige Währungssituation  sind dauerhafte Stimmungskiller. 

Die Gallup-Studie zeigt nicht nur eine problematische Situation auf sondern skizziert auch mögliche Lösungsansätze im Rahmen einer weltweiten Motivationsstudie mit über 100'000 Teilnehmern. Das an sich einfache Rezept: Mitarbeiter sollen das tun, was sie am besten können. Vor allem aber benötigen Mitarbeiter mehr Anerkennung für gute Arbeit und zwar möglichst oft. Bloss: Mit Loben tun wir uns in der Schweiz sehr schwer. In einer Umfrage von incenta.ch bei 2'000 Erwerbstätigen hat sich gezeigt, dass gerade mal 22% der Arbeitnehmer regelmässig Lob und Anerkennung für ihre Leistung erhalten. Zwei Drittel der Befragten würden sich denn auch wünschen, dass in ihrer Firma unbedingt mehr gelobt und gemachten Job auf die Schulter zu klopfen ist doch gar nicht schwer, kann aber Wunder wirken. Auf was warten Sie?

Nun könnten wir sagen, dass dies als Privatperson nicht unser Problem ist. Es ist aber dennoch unser Problem. Die Grosskonzerne in der Schweiz sind Aktionärs gesteuert. Diese Konzerne und Firmen erhalten von den Aktionären nicht die notwendige Zeit, um sich Motivationsprogrammen für die Mitarbeiter zu widmen, daher wird es auch in Zukunft immer wieder Massenentlassungen geben. Diese führen schneller zu Gewinn als langjährige Motivationsprogramme.

Wenn wir nun wissen, dass wir uns lieber in unseren Stärken bewegen, sollten wir diese aber auch bewusst kennenlernen. Seine Talente und Stärken zu kennen hilft uns bei der Berufswahl, im Privatleben, in Konflikten usw.

Erstaunlicherweise kennen nicht viele bewusst Ihre Stärken. Daher macht es durchaus Sinn sich einen Coach zu suchen der einem hilft diese Stärken herauszufinden und einen Entwicklungsplan gemeinsam zu erarbeiten.

Wer seine Talente und Stärken kennt und lebt wird einer erfolgreichen, zufriedenen und sicheren Zukunft entgegensteuern.

„Was wir am nötigsten brauchen, ist ein Mensch, der uns zwingt, das zu tun, was wir können“   Ralph Waldo Emerson (1803-1882)“

01.06.2017 Reinhold Meuwly

 

 

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