Craniosacral Therapie in Zürich

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Craniosacraltherapie

Konzept und Ablauf der Craniosacraltherapie

Die Idee der Lösung innerer Blockaden zur Wiederherstellung der ursprünglichen Beweglichkeit von Gewebe und Organen ist nicht neu. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts forschten die US-amerikanischen Ärzte nach osteopathischen Möglichkeiten, betroffene Körperregionen zu entspannen und begleitende Beschwerden zu lindern. Den Durchbruch schaffte erst die Craniosacraltherapie, die trotz fehlender wissenschaftlicher Belege für viele Patienten in jedem Alter von großer Hilfe ist.

Definition und Grundlagen der Craniosacraltherapie

Die Craniosacraltherapie gehört zu alternativmedizinischen Behandlungsformen, deren Ursprung in der Osteopathie liegt. Ihr Name setzt sich zusammen aus zwei lateinischen Wörtern „cranium“ und „sacrum“. Während das erste Wort auf Deutsch „Schädel“ bedeutet, kann das zweite Wort als „Kreuzbein“ übersetzt werden. Die Schädel-Kreuzbein-Therapie ist daher die deutschsprachige Entsprechung dieser osteopathischen Therapiemethode.

Sie stützt sich aber nicht nur auf den erwähnten Schädel sowie das Kreuzbein. Eine bedeutende Rolle spielen bei ihr ebenfalls die harte Hirnhaut (lat. dura mater) und die Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit (lat. liquor cerebrospinalis). Darauf folgend kann die Craniosacraltherapie als manuelles Verfahren beschrieben werden, bei dem ein Therapeut unterschiedliche Rhythmen und Bewegungen der Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit am Schädel und Kreuzbein erkennt.

Diese Rhythmen und Bewegungen, die Dr. William Garner Sutherland auch als „Breath of Life“ (deutsch: Lebensatem) bezeichnete, liefern einem Therapeuten wertvolle Informationen über den Zustand natürlicher Bewegungsspielräume. Anhand dieser Informationen entscheidet er dann über kraniosakrale Techniken, deren primäres Ziel es ist, bestehende Verspannungen und Blockaden im Körper herauszufinden und effektiv zu beseitigen.

Ursprung und Geschichte der Craniosacraltherapie

Das Gedankengut dieser Therapiemethode geht zurück auf den US-amerikanischen Pionier der osteopathischen Medizin William Garner Sutherland. Als Student von Andrew Taylor Still wirkte er aktiv bei der Entwicklung von osteopathischen Behandlungskonzepten mit, indem er sich auf die kraniale Osteopathie konzentrierte. In seinem 1939 veröffentlichten Buch „The Cranial Bowl“ definierte er zum ersten Mal den Begriff „Primärer respiratorischer Mechanismus“ (PRM).

Die Forschungsarbeit an der kranialen Osteopathie setzte Harald I. Magoun, ein Student von William Garner Sutherland, fort. Sein aus dem Jahr 1951 stammendes Werk „Osteopathy in the Cranial Field“ leistete einen bedeutenden Beitrag zu diesem Verfahren der alternativen Medizin. Denn die primäre Aufgabe dieses Werkes bestand darin, die Konzeptideen von William Garner Sutherland unter orthodoxen Osteopathen zu verbreiten und dadurch eine weitreichende Befürwortung zu gewinnen.

Es dauerte noch mehr als dreißig Jahre, bis das Konzept der Craniosacraltherapie (CST) als praktische Behandlungsmethode vorgestellt wurde. Ihre Grundlagen legte der US-amerikanische Arzt der Osteopathie und Chirurgie John E. Upledger. Die Krönung seiner jahrelangen wissenschaftlichen Forschung war sein 1983 herausgegebenes Lehrbuch „Craniosacral Therapy“. Bis heute fungiert es als Wegweiser für die praktische Anwendung und Weiterentwicklung dieser Therapiemethode.

Beispielhafter Ablauf der Craniosacraltherapie

Am Anfang jeder Craniosacraltherapie steht ein ausführliches Gespräch mit Patienten. Es dient dazu, wertvolle Informationen über gesundheitliche Beschwerden und Vorerkrankungen zu gewinnen. Es empfiehlt sich, vor der Wahrnehmung der ersten Craniosacraltherapie einen Facharzt aufzusuchen, um sicherzustellen, dass keine Gegenanzeigen vorliegen. Diese bestehen beispielsweise im Fall von Aneurysma, Hydrocephalus, Knochenschwund oder auch Hirnblutung.

Wenn keine Gegenanzeigen für diese Therapiemethode vorliegen, kann ein Therapeut mit seiner Behandlung beginnen. Der Patient wird darum gebeten, sich bequem auf dem Rücken hinzulegen und beide Arme neben dem Körper abzulegen. Zu diesem Zweck wird meist eine qualitativ hochwertige Massageliege verwendet, welche Bedürfnissen und Anforderungen jedes Patienten gerecht werden kann. Anschließend setzt sich ein Therapeut hinter einen Patienten an sein Kopfende.

Der Ausgangspunkt jeder Craniosacraltherapie ist das Abtasten des Kopfs und der Halswirbelsäule eines Patienten mittels kraniosakraler Techniken. Dank dessen lernt ein Therapeut bestehende Verspannungen und Blockaden kennen. Je nach Komplexität der Beschwerde, unter welcher ein Patient leidet, setzt ein Therapeut mit seinen Fingern sowie Handflächen einen gewissen Druck bzw. Zug auf die Schädelknochen ein. Dies führt zur Wiederherstellung der ursprünglichen Beweglichkeit von Gewebe und Organen.


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