Reiki – Eine Therapiemethode gegen Stress

Reiki ist eine effektive Behandlungsmethode, um das Stresslevel im hektischen Alltag zu senken. Denn mit dem sanften Handauflegen kann sich der gesamte Körper erholen und den leeren Energietank wieder auffüllen, belegen mittlerweile zahlreiche Studien.

Reiki behandelt Stress

Wie der Job-Stress-Index aus dem Jahr 2015 der Gesundheitsförderung Schweiz berichtet, fühlt sich gut jeder fünfte Schweizer Erwerbstätige (22.6%) erschöpft. Die von vielen wahrgenommene Verpflichtung, auch in der Freizeit erreichbar zu sein, wirkt sich negativ auf die Gesundheit aus, so lautet das Fazit der Befragung. Reiki ist eine effektive Behandlungsmethode, um das Stresslevel im hektischen Alltag zu senken. Denn mit dem sanften Handauflegen kann sich der gesamte Körper erholen und den leeren Energietank wieder auffüllen, belegen mittlerweile zahlreiche Studien.

Was ist Reiki?

Die Ursprünge von Reiki liegen in Japan und wurden vom japanischen Gelehrten Dr. Mikao Usui (1865-1926) in den 20er Jahren begründet. Das Wort „Rei“ bedeutet aus dem Japanischen so viel wie „universelles Leben“ und „ki“ bedeutet „Energie“. Die Übersetzung umschreibt bereits ganz gut, worum es bei Reiki in erster Linie geht: Durch universelle Lebensenergie beim Handauflegen sollen im Körper Selbstheilungskräfte aktiviert werden. Die Theorie geht davon aus, dass Lebensenergie überall sein kann. Sie fliesst durch die Leitbahnen unseres Körpers und befindet sich in jeder einzelnen Zelle unseres Organismus. Wie ein Akku verbrauchen wir diese Energie von Tag zu Tag. Reiki dient dazu, unseren Akku wieder aufzuladen und Stress, Sorgen und Ängste zu überwinden. Reiki-Gelehrte gehen davon aus, dass die Energiearbeit nicht nur beim Menschen, sondern auch bei Tieren und Pflanzen Wirkung zeigt.

Bei der Behandlung werden vor allem spezielle Energiezentren betrachtet: Die sieben Hauptchakren. Chakren können als feinstoffliche Energiewirbel beschrieben werden, die sowohl innerhalb als auch ausserhalb unseres Körpers existieren. Nicht nur für Reiki haben Chakren einen besonderen Stellenwert. So sind sie auch ein wichtiger Bestandteil vieler Lehren aus dem Yoga, der Mediation, dem Ayurveda oder der Traditionellen Chinesischen Medizin. Sie verteilen sich von Kopf bis zum Unterleib. Ist der Energiefluss gestört, weil wir zum Beispiel durch zu viel Stress blockiert sind, kann dieser mithilfe der universalen Lebensenergie in den rechten Bahnen ungestört fliessen. Ist der Organismus wiederum gesund, kann die Lebensenergie frei durch diese Chakren fliessen, so lautet eine der wichtigsten Lehren im Reiki.

Was Reiki kann:

  • Fördert Entspannung und Stressabbau
  • Regt die Selbstheilungskräfte im gesamten Körper an
  • Mindert Ängste, Verstimmungen und löst Blockaden
  • Fördert Ausgeglichenheit, Ruhe und Frieden mit einem selbst
  • Kann mit vielen anderen Methoden wie Yoga, Mediation oder Polarity in Verbindung angewendet werden

Wem hilft Reiki?

Reiki ist eine ganzheitliche Methode, die durch Handauflegen zur Gesundheitsprävention beiträgt und ganz unterschiedliche Beschwerden therapiert. Im Allgemeinen stellt Reiki das innere Gleichgewicht wieder her. Denn Reiki harmonisiert ganz unbewusst nicht nur den Geist, sondern auch den Körper. Vor allem bei diesen Symptomen kann Reiki zur Anwendung kommen:

  • Schmerzen wie Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder Magenschmerzen
  • Angstzustände und Panikattacken
  • Stress wie Prüfungsängste
  • Folgen von Stress wie Antriebslosigkeit, Schlaflosigkeit, Depressionen oder Burnout
  • Beschwerden während der Schwangerschaft
  • Geschwächtes Immunsystem

Wie muss man sich eine Behandlung mit Reiki vorstellen?

Bevor das Handauflegen beginnt, sprechen Therapeut und Klient über die jeweilige Beschwerde. Die anschliessende Behandlung dauert in der Regel etwa eine halbe Stunde. Hartnäckige Störungen im Energiefluss können auch eine zeitlich längere Therapie von bis zu 1.5 Stunden erfordern. Meist spielt der Reiki Therapeut angenehme, meditative Musik während der Behandlung ab, um dem Klienten eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Der Klient ist die gesamte Zeit über bekleidet und soll zu Ruhe und Entspannung finden.

Reiki in der Wissenschaft

Lange Zeit war nicht ganz klar, wie effektiv Reiki wirklich ist. Vermutungen, dass in erster Linie der Glaube an die Heilung einen gesundheitsfördernden Effekt herbeiführt, gab Reiki anfangs keinen besonders hohen Stellenwert in der Wissenschaft. Heute wird Reiki sogar in Einrichtungen wie Spitälern oder Arztpraxen komplementär angeboten. Denn wie Forscher vor einiger Zeit herausfanden, ist Reiki auch ohne den Placebo-Effekt eine effektive Methode, um Stress abzubauen und psychische Folgen von zu viel Stress wie Depression oder Burnout zu bekämpfen.

1. Reiki bei Burnout

Wissenschaftler der „Universiät von Grenada“ stellten fest, dass Reiki wirkungsvoll bei Burnout hilft. In ihren Nachforschungen untersuchten sie 18 Krankenschwestern, die unter dem Burnout-Syndrom litten. Während die eine Hälfte der Probanden eine professionelle Reiki-Behandlung in Anspruch nahm, wurde die andere Gruppe nur mit einer Scheinbehandlung therapiert. Nachdem die Reiki-Therapie abgeschlossen war, stellten die Wissenschaftler anhand verschiedener Tests (z.B. Blutdruckmessung oder Auswertung von Antikörpern) fest, dass beispielsweise der Blutdruck in der Reiki-Gruppe signifikant gesunken war. Die Anzahl der Antikörper hatte in derselben Gruppe zudem positiv zugenommen. Durch diese wissenschaftlich gemessenen Befunde konnte bewiesen werden, dass eine Reiki-Behandlung biologische Veränderungen im Körper in Gange setzt, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken.

2. Reiki bei Depressionen

Wie eine Studie der „Universität London“ belegt, kann Reiki ebenso Menschen bei leichter bis schwerer Depression, teilweise auch mit Angstzuständen verbunden, helfen. 40 Probanden wurden getestet und nach Zufallsprinzip einer Kontrollgruppe oder einer Gruppe mit Reiki-Behandlung in einem Verhältnis von 50:50 zugeordnet. Über einen Zeitraum von zwei bis acht Wochen bekamen die Probanden der Reiki-Gruppe sechs Behandlungen, die jeweils eine halbe Stunde lang dauerten. Da die Probanden aus beiden Gruppen keinerlei Berührungen spüren und durch Meditation auch visuell nicht ausmachen konnten, ob bei ihnen gerade eine Reiki-Behandlung durchgeführt wurde, gilt die Studie als wissenschaftlich anerkannt. Hinterher wurden Faktoren wie Schlafqualität, Krankheitssymptome oder Stimmung der Probanden ausgewertet. Es zeigte sich, dass die getesteten Personen mit Reiki-Behandlung deutlich weniger Stress empfanden als die Personen aus der Kontrollgruppe. Vor allem bei Probanden, die unter schwerer Depression litten.

Testen Sie eine Reiki Therapie aus

Spiritualität ist zwar ein wichtiger Teil einer Reiki Therapie, sie ist aber nicht zu verwechseln mit einer Religion oder einen Kult. Die Therapie kann mit jeder Weltanschauung wirken, auch unabhängig davon, ob man an das Handauflegen glaubt oder nicht, das zeigen die oben erwähnten und andere Studien. Reiki entfaltet seine Wirkungskraft vor allem bei Stress. Die Behandlung reduziert Angespanntheit und sorgt für Entspannung. Sie hat keinerlei Nebenwirkungen und kann mit einem Therapeuten an der Seite von jedem ganz leicht ausgetestet werden.

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