11 Tipps gegen Dauerstress

Stress entstehtgemäß Definition immer dann, wenn die qualitativen und quantitativen Anforderungen, die an eine Person gestellt werden höher sind als die Fähigkeiten, diese zu bewältigen. Stress ist ein Zustand, welcher durch ein hohes Aktivierungs- und Belastungsniveau gekennzeichnet wird und mit den Gefühlen verbunden ist, man könne die Situation nicht bewältigen. Hier 11 Tipps gegen diesen Dauerstress.

Frau hat keinen Dauerstress mehr, weil sie meditiert

Steigender Leistungsdruck, hohe Anforderungen und permanente Erreichbarkeit – der moderne Mensch ist heutzutage vermehrt einem erhöhten Stresspegel ausgesetzt. Über eine kurze Periode hinweg bedeutet dies keine unmittelbare Gefahr für die Gesundheit. Anhaltender Stress kann sich aber stark negativ auf die körperliche, sowie psychische Gesundheit auswirken und sogar lebensgefährlich werden. Die Folgeerscheinungen von Stress reichen von Ein- und Durchschlafschwierigkeiten über Missstimmung und Verspannungen bis hin zu ernstzunehmenden Kreislauf- und Stoffwechselstörungen oder Organerkrankungen.

Das Problem bei der Wurzel packen

Bereits kleine Umstellungen im Alltag können diese Beschwerden mindern, oder gar nicht erst aufkommen lassen. Dafür sollten als erstes die Auslöser für Stress identifiziert werden. Mögliche Ursachen für Stress sind:

  • Lebensängste oder Verlust

  • Schmerz, Krankheit

  • Probleme am Arbeitsplatz, Mobbing

  • Schwierigkeiten in der Schule oder der Partnerschaft

  • Erfahrung von Gewalt, Missbrauch

  • Soziale Isolation

  • Hektik, Zeitnot

  • Finanzielle Sorgen

  • Mangelndes Selbstbewusstsein, fehlende Anerkennung

Unser Denken, Fühlen und Handeln kann ebenfalls zu einem Stressfaktor werden, wenn wir unsere Barrieren und Bedürfnisse nicht bewusst wahrnehmen. Die eigenen Grenzen zu kennen und zu achten, ist deshalb das A und O für ein erfolgreiches Stressmanagement und das Erhalten der inneren Balance.

 

Lösungen finden

Mindestens so wichtig, wie die Analyse der Stressursachen, ist das lösungsorientierte Kennen eigener Stressregulationsmethoden.

Gehen Sie der Frage nach: „Was bringt mich persönlich am besten wieder in die Balance?“

Eine bestimmte Sportart? Musik hören oder selber musizieren? Freunde treffen? Mit dem Partner kuscheln? Meditieren? – Jeder Mensch sollte die für ihn passende Art der Zustandsbalance finden und kennen.

 

11 Tipps gegen Stress

  1. Die Umwelt ‚abschalten‘

  2. Über sich selber lachen

  3. Die Dinge nicht überdramatisieren!

  4. Ein verlängertes Wochenende einplanen

  5. Die eigenen Sorgen teilen

  6. Sich anders organisieren

  7. Auf die eigene Gesundheit achten

  8. Lernen, Nein zu sagen

  9. Prioritäten setzen

  10. Für einen ausgewogenen Lebensrhythmus sorgen

  11. Sich an Kleinigkeiten erfreuen

 

Fühlen Sie sich in einer Stressspirale gefangen und finden Sie selbst den Weg nicht mehr heraus, sollten Sie professionelle Hilfe in Betracht ziehen.

Hierzu gibt es unterschiedliche Methoden, wobei darauf geachtet werden sollte, dass diese auch auf die Lebenssituation zugeschnitten sind. Denn jeder Mensch ist verschieden und so zeichnen sich auch die individuell angepassten Lösungsansätze aus.

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